// Branchen · Transport & Logistik
IT für Transport und Logistik
Scanner, Stapler und Torsteuerung hängen am Funknetz. Endet die Abdeckung vor der letzten Regalgasse, wird nicht langsamer gearbeitet — es wird gewartet.
// Fläche statt Grundriss
Konnektivität endet nicht am Bürotrakt
Im Umschlag hängt fast jeder Handgriff am Netz: Der Scanner quittiert die Entnahme, der Stapler bekommt den nächsten Auftrag, das Tor meldet die Ankunft, das Lagerverwaltungssystem verbucht sofort. Reißt die Verbindung ab, wird nicht langsamer gearbeitet — es wird gewartet.
Die Schwierigkeit liegt in der Fläche. Hohe Regale schatten ab, Metallgestelle wandern mit dem Bestand, Kühlbereiche und Außenlager haben eigene Regeln, und der Hof ist häufig gar nicht mitgeplant. Ein Access Point in der Hallenmitte trägt das nicht.
Funkabdeckung planen wir deshalb mit Messung statt mit Faustregeln: ausleuchten, montieren, nachmessen, dokumentieren. Und wir denken den Weg weiter — vom Handgerät über Halle und Hof bis zur Anbindung der übrigen Standorte.
// Anforderungen
Was ein Lagernetz aushalten muss
Wo Funkplanungen in Logistikbetrieben regelmäßig an ihre Grenzen kommen.
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Abdeckung bis in die Regalgasse
Ausgeleuchtet wird mit vollen Regalen, nicht mit leeren. Wo der Bestand wandert, prüfen wir nach — sonst stimmt die Planung nur am Tag der Übergabe.
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Übergabe ohne Abriss
Ein Handgerät wechselt beim Durchfahren mehrfach den Access Point. Das muss unbemerkt passieren, sonst bricht die Sitzung mitten in der Buchung ab.
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Fremde Geräte im eigenen Netz
Speditionen, Zeitkräfte und Gastfahrer bringen eigene Technik mit. Die gehört in einen getrennten Bereich, der weder Lagerdaten noch Torsteuerung sieht.
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Weiterarbeiten bei gestörter Leitung
Fällt die Anbindung aus, darf der Umschlag nicht stehen: Ersatzverbindung, die wichtigsten Dienste im Haus erreichbar und eine klare Regel, was in dieser Zeit gilt.
// Bausteine
Was wir in Logistikbetrieben aufbauen
Von der Funkzelle über dem Regal bis zur Kopplung des zweiten Umschlagpunkts.
WLAN für Halle und Hof
Ausleuchtung, Montage und Nachmessung — auch dort, wo Regalhöhe, Kälte oder Witterung die Planung bestimmen statt der Grundriss.
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Mobile Geräte im Griff
Handscanner, Tablets und Staplerterminals eingerichtet, aktualisiert und im Verlustfall gesperrt.
Ersatzweg für die Anbindung
Zweite Leitung, verschlüsselte Kopplung und festgelegte Notfallregeln, damit der Umschlag weiterläuft.
Standorte im gleichen Takt
Lager, Umschlagpunkt und Verwaltung mit gemeinsamer Benutzerverwaltung und einem Monitoring über alle Häuser.
Hilfe im Schichtbetrieb
Support auch früh, spät und am Wochenende — Umschlag richtet sich nicht nach Bürozeiten.
// Vorgehen
Von der Ausleuchtung in den laufenden Umschlag
Vier Schritte, die wir in Lager- und Hofprojekten in dieser Reihenfolge gehen.
Funk im vollen Lager prüfen
Gemessen wird mit Bestand im Regal, im Kühlbereich und auf dem Hof — samt der Stellen, an denen bisher niemand gesucht hat.
Positionen und Wege festlegen
Aus der Messung entstehen Montageorte, Kanäle und die Verkabelung dorthin. Fehlen Strecken, planen wir Kupfer oder Glasfaser gleich mit.
Montieren, anschließen, nachmessen
Installation abschnittsweise im laufenden Betrieb. Nach der Montage wird erneut gemessen; zur Abnahme erhalten Sie ein Messprotokoll der verlegten Strecken.
Überwachen und nachziehen
Bestände ändern sich, Regale werden umgestellt. Wir behalten die Abdeckung im Monitoring und justieren nach, statt auf Beschwerden zu warten.
// Wenn das Netz fehlt
Ein Lager ohne Netz ist ein Lager ohne Bestand.
Sobald nicht mehr gebucht werden kann, weiß niemand mehr sicher, was wo liegt. Die Nacharbeit danach dauert länger als die Störung selbst — deshalb bekommt die Verbindung einen Ersatzweg.
Netzwerk & KonnektivitätFällt die Hauptanbindung aus, übernimmt eine zweite Strecke, ohne dass jemand umstecken muss.
Die wichtigsten Dienste bleiben im Haus erreichbar, auch wenn der Weg nach außen fehlt.
Was in dieser Zeit gebucht, gedruckt und später nachgetragen wird, ist vorher festgelegt.
Das Monitoring meldet den Ausfall, bevor die erste Schicht ihn bemerkt.
// Fragen zur Logistik-IT
Abdeckung, Hof und Schichtbetrieb
01 Bekommen wir stabiles WLAN in einer hohen Lagerhalle?
Ja, wenn ausgeleuchtet und nachgemessen wird. Wir messen mit vollen Regalen, planen die Montageorte danach und prüfen nach dem Aufbau erneut. Zur Abnahme erhalten Sie die Messwerte schriftlich.
02 Reicht das Netz auch auf den Hof und ins Außenlager?
Das planen wir mit. Außenbereiche brauchen wetterfeste Technik, andere Montagepunkte und eine eigene Versorgung. Wo Leitungen fehlen, ziehen wir sie selbst — Kupfer oder Glasfaser, je nach Strecke und Umgebung.
03 Binden Sie Handscanner und Staplerterminals an?
Ja. Geräte werden eingerichtet, in die Verwaltung aufgenommen, aktualisiert und bei Verlust gesperrt. Für die Fachanwendung selbst bleibt Ihr Softwarehaus zuständig; die Umgebung darunter liegt bei uns.
04 Können Sie mehrere Standorte anbinden?
Ja. Lager, Umschlagpunkte und Verwaltung koppeln wir über verschlüsselte Verbindungen, mit gemeinsamer Benutzerverwaltung und einem Monitoring, das alle Standorte in einer Ansicht zeigt.
Was zu Halle, Hof und Standort dazugehört
Zeigen Sie uns Ihre Halle.
Sagen Sie uns, wo die Verbindung heute abreißt — im Hochregal, im Kühlbereich oder auf dem Hof. Wir messen nach und sagen, was dafür nötig ist.