Zum Inhalt springen
CaNo Solutions
Büroarbeitsplatz mit Tischtelefon und Headset, im Hintergrund vernetzte Bürotechnik

// Verbinden · Unternehmenstelefonie

VoIP und moderne Unternehmenstelefonie

Telefonie fällt erst auf, wenn ein Anruf nicht ankommt. Wir stellen um, ohne dass Rufnummern verloren gehen — und regeln vorher, wer wann wo erreichbar ist.

Portierung inklusiveNetz wird vorher geprüftParallelbetrieb bis zur Abnahme

// Ausgangslage

Die Anlage im Keller hat lange gehalten

In vielen Betrieben steht die Telefonanlage seit dem letzten Umbau im Technikraum und tut, was sie soll. Unangenehm wird es, wenn eine Baugruppe ausfällt und der Händler von damals das Ersatzteil nicht mehr führt — oder wenn niemand mehr weiß, wie eine Rufumleitung geändert wird.

Der zweite Auslöser ist die Arbeitsweise. Eine Anlage, die Durchwahlen fest auf Apparate an Schreibtischen legt, passt schlecht zu Teams, die zwei Tage in der Woche zu Hause arbeiten oder zwischen Standorten wechseln.

Eine Umstellung ist deshalb selten eine reine Technikfrage. Sie ist der passende Moment, die Rufverteilung neu zu ordnen: Wer nimmt an, wenn im Vertrieb niemand abhebt, was passiert nach Feierabend, und wer hört die Mailbox tatsächlich ab.

Technikerin richtet Telefonie-Endgeräte an einem Arbeitsplatz ein

// Umstellung

Wie Rufnummern umziehen, ohne verloren zu gehen

Die Portierung ist der Teil mit den festen Terminen. Alles andere richtet sich danach.

01 · Bestand

Nummern und Wege erfassen

Welche Rufnummern gehören zum Unternehmen, welche Durchwahlen sind vergeben, welche Sondernummern und Anbindungen hängen an der alten Anlage.

02 · Vorbereitung

Netz und Geräte fertig machen

Verkabelung prüfen, Netzwerktechnik für Sprache einrichten, Endgeräte bereitstellen und die neue Rufverteilung aufbauen — alles vor dem Portierungstermin.

03 · Portierung

Umschalten am Stichtag

Die Rufnummern wechseln zum vereinbarten Termin. Wir sind an diesem Tag erreichbar und prüfen jede Nummer mit einem Testanruf, ein- und ausgehend.

04 · Nachlauf

Feinschliff im Alltag

In den ersten Wochen justieren wir Rufgruppen, Ansagen und Vertretungen nach — dort, wo die Praxis vom Plan abweicht.

// Erreichbarkeit

Was sich damit regeln lässt

Der eigentliche Gewinn liegt nicht in der Technik, sondern darin, dass Anrufe verlässlich bei jemandem landen.

// Vor der Umstellung

Punkte, die vorher geklärt sein müssen

Sie klingen unspektakulär, sind aber die häufigsten Gründe für Ärger am Stichtag.

  • Stromausfall und Erreichbarkeit

    Ohne Strom im Haus arbeitet kein IP-Telefon. Für Notfälle klären wir vorher, welcher mobile Weg greift.

  • Notrufadresse je Anschluss

    Die Standortangabe wird bewusst hinterlegt und bei Umzügen nachgeführt — sie ergibt sich nicht von selbst.

  • Sonderanbindungen im Haus

    Türsprechstelle, Aufzugsnotruf, Alarmanlage oder Zeiterfassung hängen häufig unbemerkt an der alten Anlage.

  • Wer pflegt es künftig?

    Änderungen an Rufgruppen und Ansagen sollten ohne Techniker möglich sein. Wir legen fest, wer das darf, und zeigen es.

  • Schutz vor Gebührenmissbrauch

    Telefonanschlüsse werden gezielt angegriffen. Wir begrenzen Zielbereiche und Zeiten und überwachen auffälliges Verhalten.

IT-Techniker prüft Netzwerkanschlüsse und Telefonie im Technikraum

// Fragen zur Telefonie

Was vor einer Umstellung am häufigsten gefragt wird

Ihr Fall ist speziell? Zum Kontakt
01

Können wir unsere Rufnummern behalten?

In aller Regel ja. Bestehende Rufnummern lassen sich zum neuen Anschluss mitnehmen, meist samt Durchwahlblock. Wir bereiten die Portierung vor, stimmen den Termin ab und halten die alte Verbindung bis zur Umschaltung aktiv.

02

Anlage im Haus oder gehosteter Anschluss?

Eine Anlage im eigenen Haus lohnt sich, wenn viele Sonderfälle abzubilden sind oder Türsprechstellen, Alarmierungen und Maschinen angebunden werden. Ein gehosteter Anschluss spart Wartung und passt gut zu verteilten Standorten. Wir empfehlen nach Ihrem Aufbau, nicht nach Trend.

03

Was ist beim Notruf zu beachten?

Bei internetbasierter Telefonie ist die Standortangabe nicht automatisch richtig, weil ein Gerät überall stehen kann. Wir hinterlegen die Adressen je Anschluss und weisen darauf hin, dass bei einem Stromausfall im Haus kein Telefon mehr funktioniert — im Gegensatz zu manchem alten Apparat.

04

Was passiert mit unserem Fax?

Faxgeräte vertragen sich schlecht mit Sprachübertragung im Netz. Üblich ist der Weg über einen Dienst, der eingehende Faxe als Datei ins Postfach legt. Wo ein Gerät zwingend bleiben muss, prüfen wir vorher, ob die Strecke das trägt.

05

Brauchen wir neue Telefone?

Nicht zwangsläufig. Neuere Tischtelefone lassen sich häufig weiterverwenden, ältere Apparate nicht. Viele Betriebe kommen mit einer Mischung aus wenigen Tischgeräten, Headsets und Software auf dem Rechner aus — das entscheiden wir je Arbeitsplatz.

06

Wie wirkt sich die Umstellung auf das Netzwerk aus?

Sprache reagiert empfindlich auf Schwankungen. Deshalb prüfen wir Verkabelung, Netzwerktechnik und Anbindung vorher und richten das Netz so ein, dass Gespräche bevorzugt behandelt werden. Ohne diesen Schritt wird jede Telefonie unzuverlässig.

Passt dazu

Wie erreichbar sind Sie wirklich?

Wir sehen uns Ihre Rufnummern, die heutige Verteilung und die Technik im Haus an — und sagen, was eine Umstellung an Vorbereitung braucht und was sie im Alltag ändert.