// Verbinden · Umzug in die Cloud
Cloud-Migration für Unternehmen
Ein Umzug scheitert selten an der Technik, sondern an dem, was vorher niemand geprüft hat. Wir klären die Voraussetzungen, legen die Reihenfolge fest und schalten in Etappen um.
// Readiness-Check
Was vor dem ersten Umzugsschritt feststehen muss
Diese Punkte klären wir gemeinsam, bevor irgendetwas kopiert wird. Fällt einer davon durch, verschieben wir die Etappe — nicht das Ergebnis.
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Anwendungen und ihre Abhängigkeiten
Welche Programme greifen aufeinander zu, welche brauchen eine feste Verbindung ins Haus, welche laufen nur mit einer bestimmten Version.
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Leitung und Ausweichweg
Ohne belastbare Anbindung wird jeder entfernte Dienst zur Geduldsprobe. Wir prüfen die vorhandene Leitung und klären, was bei einem Ausfall greift.
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Konten, Rollen und Übergaben
Wer bekommt worauf Zugriff, welche Sammelkonten müssen verschwinden, wer darf am Umschalttag entscheiden.
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Sicherung des Ausgangszustands
Vor dem ersten Schritt existiert eine geprüfte Sicherung der alten Umgebung. Ohne diesen Punkt beginnen wir nicht.
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Was bewusst nicht mitkommt
Altdaten, tote Freigaben und Dienste ohne Nutzer werden vorher aussortiert statt mitgeschleppt.
// Erfahrung
Woran Umzüge tatsächlich hängen bleiben
Die Datenübertragung ist der unspektakuläre Teil. Aufwendig wird es an den Rändern: bei der Fachanwendung, die eine feste Adresse erwartet. Bei dem Drucker, der nur aus einem bestimmten Netz erreichbar war. Bei dem Postfach, das seit Jahren als Ablage benutzt wird.
Solche Fälle findet man nicht in der Dokumentation, sondern im Gespräch mit den Leuten, die täglich damit arbeiten. Deshalb sprechen wir vor jeder Etappe mit den Fachabteilungen und nicht nur mit der Geschäftsführung.
Der zweite häufige Grund für Ärger ist Tempo. Wer alles in einem Wochenende umstellt, hat im Fehlerfall keine Reserve. Wir schneiden den Umzug deshalb in Abschnitte, die sich einzeln zurückdrehen lassen — auch wenn das insgesamt länger dauert.
// Fahrplan
Vier Etappen bis zur Abnahme
Jede Etappe endet mit einem Zustand, in dem gearbeitet werden kann — nicht mit einer halben Baustelle.
Bestand und Bewertung
Anwendungen, Daten, Konten und Verträge werden erfasst und bewertet: mitnehmen, ersetzen, archivieren oder im Haus lassen.
Reihenfolge festlegen
Wir bestimmen, welche Gruppe zuerst wechselt. Meist beginnt eine kleine Abteilung mit überschaubaren Abhängigkeiten — als echter Testlauf mit echten Nutzern.
Fenster und Rückweg
Umstellung im vereinbarten Zeitfenster, mit Ansprechpartnern auf beiden Seiten und einer alten Umgebung, die bis zur Abnahme erreichbar bleibt.
Abnahme und Aufräumen
Nach ein bis zwei ruhigen Arbeitswochen räumen wir das Alte ab, dokumentieren den Endzustand und übergeben an den Betrieb.
// Zuständigkeiten
Wer am Umschalttag was macht
Die häufigste Ursache für Verzögerungen ist eine offene Frage, für die niemand zuständig ist. Deshalb steht das vorher schriftlich fest.
// Fragen zur Migration
Was vor dem Umzug am häufigsten gefragt wird
01 Wie lange dauert eine Cloud-Migration?
Das hängt vor allem an der Datenmenge und an der Zahl der Anwendungen, die mitziehen. Verlässlich planbar wird es erst nach der Bestandsaufnahme — vorher wäre jede Angabe geraten. Was wir früh festlegen können, ist die Reihenfolge.
02 Muss der Betrieb während der Umstellung stillstehen?
In aller Regel nicht. Wir ziehen in Etappen um und schalten pro Etappe in einem vereinbarten Fenster um — meist abends oder am Wochenende. Für den Umschalttag steht vorher fest, wer erreichbar ist und woran wir merken, dass es funktioniert.
03 Was passiert, wenn nach der Umstellung etwas nicht läuft?
Dafür gibt es den Rückweg. Bis eine Etappe abgenommen ist, bleibt die alte Umgebung erreichbar und die Daten liegen doppelt. Erst wenn im Alltag nichts mehr auffällt, wird das Alte abgebaut.
04 Können wir alte Fachsoftware mitnehmen?
Manche ja, manche nicht. Wir prüfen im Readiness-Check, ob eine Anwendung im entfernten Betrieb überhaupt sinnvoll läuft. Wenn nicht, bleibt sie vorerst im Haus — mit sauberer Anbindung statt einer erzwungenen Umstellung.
05 Wer kümmert sich um die Datenübernahme?
Das machen wir. Sie liefern die Entscheidung, was mitkommt und was archiviert wird — diese Sortierung kann Ihnen niemand abnehmen. Übertragung, Abgleich und Kontrolle der Vollständigkeit übernehmen wir.
06 Was kostet uns die Migration an eigener Zeit?
Am meisten Zeit kostet die Vorarbeit: Ansprechpartner benennen, Altlasten sortieren, Testnutzer bereitstellen. Während der Umschaltung selbst brauchen wir vor allem jemanden, der kurzfristig entscheiden darf.
Passt dazu
Erst prüfen, dann umziehen.
Wir schauen uns Anwendungen, Leitung und Datenbestand an und sagen Ihnen, was ohne Weiteres wechseln kann, was Vorarbeit braucht und was besser im Haus bleibt.