// Softwareentwicklung · Aufbauen
Individuelle Softwareentwicklung
Wenn sich ein Ablauf in keinem fertigen Produkt sauber abbilden lässt, bauen wir die Anwendung, die ihn abbildet — und übergeben sie so, dass Sie nicht an uns gebunden sind.
// Anlass
Erst wenn der Zuschnitt nicht mehr passt
Die meisten Aufgaben im Betrieb erledigt Standardsoftware gut, und dann sollte man sie auch einsetzen. Spannend wird eine eigene Anwendung an der Stelle, an der ein Ablauf so speziell ist, dass jedes fertige Produkt ihn nur zu zwei Dritteln trifft — und das letzte Drittel in Tabellen, Mailverläufen und Zuruf landet.
Genau dieses Drittel kostet Zeit und erzeugt Fehler. Deshalb schauen wir zuerst auf den Ablauf und erst danach auf Technik: Wer gibt was ein, wer prüft, wo wird abgeschrieben, welche angebliche Ausnahme kommt in Wahrheit jede Woche vor.
Daraus entsteht selten eine große Plattform. Häufiger eine überschaubare Anwendung, die eine Sache richtig macht und mit den Systemen spricht, die bei Ihnen ohnehin laufen.
// Entscheidung
Fertiges Produkt oder eigene Anwendung?
Beides ist legitim. Die Frage ist nur, wer sich am Ende anpasst: die Software an Ihren Ablauf oder Ihr Ablauf an die Software.
Trägt die meisten Aufgaben
- Funktionen sind da und sofort einsetzbar
- Pflege, Updates und Sicherheit liegen beim Hersteller
- Der eigene Ablauf muss sich in die Vorgaben fügen
- Sonderfälle werden daneben gelöst, meist in einer Tabelle
Trägt das, was Sie ausmacht
- Die Anwendung folgt Ihrem Ablauf, nicht umgekehrt
- Nur die Funktionen, die tatsächlich benutzt werden
- Schnittstellen zu vorhandenen Systemen von Beginn an
- Weiterentwicklung entscheiden Sie, nicht eine Produkt-Roadmap
// Anwendungsfälle
Wofür Unternehmen uns bauen lassen
Drei Zuschnitte, die in mittelständischen Betrieben immer wieder vorkommen.
Der eigene Ablauf als Oberfläche
Auftragsannahme, Prüfschritte, Freigaben: eine Maske, die nach Ihrem Prozess fragt — und nicht nach dem Datenmodell eines fremden Herstellers.
Zugang für Kunden und Partner
Ein geschützter Bereich, in dem Kunden, Lieferanten oder der Außendienst genau die Daten sehen, die für sie bestimmt sind. Anhänge per Mail entfallen.
Arbeit, die niemand mehr tippt
Wiederkehrende Übertragungen, Auswertungen und Benachrichtigungen laufen im Hintergrund. Menschen kümmern sich um die Fälle, die eine Entscheidung brauchen.
// Vorgehen
Wie eine Anwendung bei uns entsteht
Vier Stufen, von denen die erste die meiste Zeit spart.
Ablauf aufnehmen
Wir begleiten den Vorgang einmal komplett und sprechen mit den Leuten, die ihn täglich machen. Aufgeschrieben wird, was wirklich passiert — nicht, was im Handbuch steht.
Umfang festlegen
Aus der Aufnahme wird ein Zuschnitt: Was gehört in die erste Fassung, was ist Wunsch, was löst ein vorhandenes System schon mit. Klein anfangen erspart teure Rückbauten.
In Stufen liefern
Sie bekommen früh etwas Benutzbares und können widersprechen, solange Änderungen günstig sind. Jede Stufe geht mit Tests und Dokumentation heraus.
Betrieb und Weiterbau
Quelltext, Zugänge und Dokumentation gehen an Sie. Ob wir weiter pflegen oder Ihr Team übernimmt, ist danach eine Entscheidung — keine technische Fessel.
// Anzeichen
Woran Sie merken, dass Standard nicht mehr reicht
Wenn Ihnen zwei dieser Punkte bekannt vorkommen, lohnt sich zumindest ein Gespräch.
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Eine Tabelle hält den Betrieb zusammen
Es gibt diese eine Datei, die alle brauchen, die niemand sperren darf und die nur eine einzige Person wirklich versteht.
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Dieselbe Zahl wird mehrfach erfasst
Angebot, Auftrag und Rechnung entstehen in getrennten Systemen, und jemand überträgt sie zwischendurch von Hand.
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Das Produkt kann es — nur anders
Sie zahlen für Software, deren vorgesehenen Weg Ihr Team täglich umgeht, damit die Arbeit überhaupt passt.
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Eine einfache Frage dauert Tage
Um zu wissen, wie viele Aufträge offen sind, muss jemand Daten aus mehreren Quellen zusammensuchen und prüfen.
// Fragen zur Entwicklung
Was Geschäftsführungen vor dem ersten Termin wissen wollen
01 Wann lohnt sich eigene Software überhaupt?
Wenn der Ablauf, um den es geht, ein Stück Ihres Geschäfts ist und kein fertiges Produkt ihn ohne Umwege abbildet. Geht es um eine Randaufgabe, raten wir zum Standardprodukt — auch wenn wir daran nichts verdienen.
02 Gehört uns der Quelltext?
Ja. Quelltext, Repository und Zugänge liegen bei Ihnen. Wir dokumentieren so, dass ein anderes Entwicklungsteam weiterarbeiten könnte, ohne uns fragen zu müssen. Eine Abhängigkeit, die nur durch Unwissen entsteht, ist keine Kundenbindung.
03 Können Sie an unsere vorhandenen Systeme andocken?
Meistens ja. Wo eine Schnittstelle existiert, nutzen wir sie; wo keine da ist, klären wir vorab, welcher Weg technisch und lizenzrechtlich zulässig ist. Wie wir Systeme verbinden, steht ausführlicher auf der Seite zur Systemintegration.
04 Wie schnell sehen wir etwas Benutzbares?
Das hängt vom Zuschnitt ab, und den legen wir bewusst klein an. Eine Anwendung, die erst nach vielen Monaten jemand zu Gesicht bekommt, geht regelmäßig an der Realität vorbei — deshalb liefern wir in Stufen, die man im Alltag ausprobieren kann.
05 Was passiert nach dem Start?
Software altert: Abhängigkeiten brauchen Updates, Abläufe ändern sich, Wünsche kommen dazu. Wir bieten Pflege und Weiterentwicklung an, binden Sie aber nicht daran — die Übergabe an ein anderes Team muss jederzeit möglich bleiben.
06 Arbeiten Sie auch an einer bestehenden Anwendung weiter?
Ja. Oft geht es darum, eine Altlast abzulösen, eine fehlende Funktion nachzuziehen oder eine Anwendung wieder wartbar zu machen. Wir sehen uns den Bestand an und sagen offen, ob Weiterbauen oder Ersetzen der günstigere Weg ist.
Passt dazu
Alle IT-Services
Erzählen Sie uns von dem Ablauf, der Sie aufhält.
Wir hören zu, stellen unbequeme Fragen und sagen anschließend, ob eine eigene Anwendung sinnvoll ist — oder ob ein vorhandenes System schon reicht.