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CaNo Solutions
Zwei redundante Firewall-Appliances übereinander im Rack mit doppelt geführten Netzwerkleitungen

// Firewall und VPN · für Düsseldorf & Rhein-Ruhr

Firewall- und VPN-Lösungen

An der Grenze Ihres Netzes entscheidet sich, was hereinkommt und was hinausgeht. Wir richten diesen Übergang ein, pflegen das Regelwerk und geben Ihren Leuten von unterwegs einen Weg hinein, der nicht das ganze Netz mitbringt.

// Der Übergang

Die Grenze ist die Stelle, an der man noch entscheiden kann

Alles, was aus dem Internet an Ihr Netz klopft, läuft über einen Punkt. Das macht ihn zur wertvollsten Stelle Ihrer Infrastruktur: Hier lässt sich noch pauschal ablehnen, was drinnen nur noch aufwendig eingefangen werden kann. Und hier entsteht das Protokoll, das im Zweifel zeigt, was passiert ist.

In der Praxis ist dieser Punkt oft ein Gerät, das jemand vor Jahren eingerichtet hat und das seither läuft. Es tut seinen Dienst, aber niemand kann sagen, welche Freigaben darin noch stehen, ob die Wartung noch aktiv ist und wer zuletzt eine Ausnahme eingetragen hat.

Wir behandeln den Übergang deshalb als etwas, das gepflegt wird: mit einem dokumentierten Regelwerk, nachvollziehbaren Änderungen und einem festen Termin, an dem Freigaben wieder infrage gestellt werden.

// Drei Aufgaben

Was am Übergang zusammenkommt

Firewall und VPN werden gern getrennt gedacht. Im Alltag hängen sie an derselben Stelle und müssen zueinander passen.

Nach außen

Kontrollierter Übergang

  • Nur erreichbar, was erreichbar sein muss
  • Ausgehender Verkehr wird ebenfalls beschränkt
  • Freigaben stehen dokumentiert und mit Ablaufdatum
  • Protokolle, die im Zweifel eine Antwort liefern
Von unterwegs

Fernzugang mit Grenzen

  • Zweiter Faktor bei jeder Anmeldung
  • Zugriff nur auf die benötigten Systeme, nicht auf alles
  • Verwaltete Geräte am anderen Ende des Tunnels
  • Zugänge, die mit dem Austritt sofort erlöschen
Zwischen Standorten

Häuser zusammenschalten

  • Filiale, Lager und Zentrale arbeiten wie ein Netz
  • Regeln zwischen den Standorten statt freier Sicht
  • Zweiter Weg für Strecken, die stehen bleiben müssen
  • Ein Aufbau, der einen weiteren Standort verträgt

// Fernzugang

Homeoffice und Außendienst ohne Hintertür

  • Anmeldung mit zweitem Faktor

    Ein Kennwort allein reicht nicht, weil Zugangsdaten gehandelt werden. Der zweite Faktor macht einen gestohlenen Zugang für sich genommen wertlos.

  • Nur so viel Netz wie nötig

    Die Buchhaltung braucht die Fachanwendung, nicht die Maschinensteuerung. Der Zugang führt dorthin, wo gearbeitet wird — und sonst nirgends.

  • Bekanntes Gerät am anderen Ende

    Ein Tunnel ist nur so vertrauenswürdig wie der Rechner, der ihn aufbaut. Verwaltete Geräte kommen herein, unbekannte Privatrechner nicht.

  • Zugänge mit Ende

    Fremdfirmen und Aushilfen bekommen Zugänge auf Zeit. Wer geht, verliert sie am selben Tag — nicht beim nächsten Aufräumen.

Mitarbeiterin arbeitet mit Notebook über eine gesicherte Verbindung von unterwegs

// Betrieb

Regeln altern schneller als Hardware

Jede Freigabe hatte einmal einen guten Grund. Das Problem ist, dass der Grund verschwindet und die Freigabe bleibt: das Projekt ist beendet, der Dienstleister nicht mehr im Haus, der Testserver längst abgeschaltet — die offene Tür dorthin steht weiter.

Wir gehen das Regelwerk deshalb regelmäßig durch und stellen zu jedem Eintrag dieselbe Frage: Wofür ist er da, wer braucht ihn, und was passiert, wenn wir ihn schließen? Was niemand mehr erklären kann, fällt raus — angekündigt, damit sich niemand wundert.

Dazu kommt die Pflege des Geräts selbst: aktuelle Firmware, gültige Wartung und eine gesicherte Konfiguration, mit der sich der Übergang nach einem Defekt zügig wieder aufbauen lässt. In der laufenden Betreuung übernehmen wir beides.

Netzwerkadministrator prüft Firewall-Regeln an einem Arbeitsplatz

// Fragen zu Firewall und VPN

Was am Netzübergang immer wieder gefragt wird

Etwas anderes im Kopf? Zum Kontakt
01

Reicht der Router unseres Internetanbieters als Firewall?

Für den Hausgebrauch ja, für einen Betrieb selten. Ihm fehlen getrennte Zonen, nachvollziehbare Protokolle und eine Regelverwaltung, die mehr kann als Portfreigaben. Vor allem fehlt der Blick hinein: Sie sehen nicht, was durchgeht, sondern nur, dass es funktioniert.

02

Wir haben eine Firewall — reicht es, sie einmal einzurichten?

Nein, und das ist der häufigste Befund. Regelwerke wachsen: Eine Freigabe für ein Projekt bleibt stehen, ein Testzugang wird nie zurückgebaut. Nach ein paar Jahren steht dort mehr offen, als irgendjemand beabsichtigt hat. Regeln brauchen deshalb eine feste Durchsicht.

03

Ist ein VPN nicht überholt, wenn wir sowieso in der Cloud arbeiten?

Für reine Cloud-Anwendungen brauchen Sie keinen Tunnel. Sobald aber eine Fachanwendung, ein Dateiserver oder eine Maschine im eigenen Haus steht, führt ein Weg dorthin — und der ist als kontrollierter Zugang besser aufgehoben als als Portfreigabe ins Internet.

04

Was gehört zu einem Fernzugang, der nicht zum Risiko wird?

Ein zweiter Faktor bei der Anmeldung, ein Zugang, der nur zu den benötigten Systemen führt, und ein verwaltetes Gerät am anderen Ende. Ein Tunnel, der einen privaten Rechner vollständig ins Firmennetz holt, verlagert das Problem nur nach innen.

05

Wie koppeln Sie mehrere Standorte?

Über verschlüsselte Verbindungen zwischen den Standorten, sodass Filiale, Lager und Zentrale wie ein Netz arbeiten — mit Regeln dazwischen, damit eben nicht jeder Standort alles sieht. Bei geschäftskritischen Strecken planen wir einen zweiten Weg für den Leitungsausfall ein.

06

Betreuen Sie eine vorhandene Firewall weiter?

In der Regel ja. Wir schauen uns zuerst das gewachsene Regelwerk an und räumen auf, statt aus Prinzip zu tauschen. Ein Austausch kommt dann infrage, wenn Wartung oder Funktionsumfang nicht mehr zu dem passen, was Ihr Betrieb heute braucht.

Wann hat zuletzt jemand Ihre Firewall-Regeln gelesen?

Wir gehen das Regelwerk mit Ihnen durch, markieren, was niemand mehr erklären kann, und sagen, was davon sofort geschlossen gehört.