// Verbinden · Cloud für Unternehmen
Cloud-Lösungen für Unternehmen
Die meisten Firmen sind längst in der Cloud — nur ungeplant. Wir sortieren, was gewachsen ist, entscheiden je Dienst neu und übernehmen anschließend den Betrieb.
// Ausgangslage
Cloud entsteht meistens nebenbei
Kaum ein Unternehmen hat sich einmal hingesetzt und beschlossen, in die Cloud zu gehen. Stattdessen kam ein Dateispeicher für ein Projekt dazu, die Buchhaltung bekam ein eigenes Portal, jemand richtete für das Homeoffice schnell etwas ein — und irgendwann liegen Firmendaten an sieben Orten mit sechs verschiedenen Anmeldungen.
Das fällt selten sofort auf. Auffällig wird es, wenn jemand das Unternehmen verlässt und niemand weiß, welche Zugänge zu schließen sind. Oder wenn eine Rechnung für einen Dienst kommt, den seit zwei Jahren niemand mehr öffnet.
Unsere Arbeit beginnt deshalb nicht mit einer Empfehlung, sondern mit einer Liste: Welche Dienste laufen, wer hat Zugriff, wo liegen die Daten, was kostet das zusammen. Erst wenn diese Liste steht, lässt sich sinnvoll über Richtung reden.
// Drei Zustände
Wo Ihre Cloud gerade steht
Fast jede Umgebung, die wir übernehmen, lässt sich einem dieser drei Bilder zuordnen.
Gewachsen
Einzelne Dienste sind über Jahre dazugekommen, jeder mit eigener Anmeldung und eigenem Vertrag.
- Niemand kennt die vollständige Liste
- Zugänge überleben Personalwechsel
- Kosten verteilen sich auf viele kleine Posten
Verlagert
Server wurden umgezogen, sonst blieb alles beim Alten — inklusive der Konstruktionsfehler von vorher.
- Gleiche Struktur, neuer Ort
- Rechte wurden mitgenommen statt geprüft
- Der erwartete Nutzen bleibt aus
Geplant
Jeder Dienst hat einen Grund, einen Verantwortlichen und eine dokumentierte Anbindung.
- Eine Anmeldung, eine Rechtelogik
- Klar, was im Haus bleibt und warum
- Kosten und Zuständigkeiten sichtbar
// Cloud-Themen
Woran wir im Einzelnen arbeiten
Die Cloud ist kein Produkt, sondern eine Reihe von Entscheidungen. Diese hier treffen wir am häufigsten gemeinsam mit unseren Kunden.
Cloud-Migration
Reihenfolge, Testlauf und Umschaltfenster für den Wechsel — ohne dass die Arbeit stillsteht.
Zur MigrationBackup & Disaster Recovery
Sicherungen, die außerhalb der Cloud-Umgebung liegen — und ein geprobter Weg zurück.
Rechenzentrum & Storage
Was aus gutem Grund im eigenen Haus oder im gemieteten Rechenzentrum bleibt.
Virtualisierung
Weniger physische Server, klar zugeteilte Ressourcen und schnellere Wiederanläufe.
Unified Communications
Telefonie, Chat und Videokonferenz an denselben Konten und Rechten wie der Rest.
// Im Alltag
Was sich spürbar ändert
Nicht die Architektur überzeugt Belegschaften, sondern drei bis vier Dinge, die täglich leichter werden.
Ortsunabhängig arbeiten
Dieselben Dateien und Rechte im Büro, an der Baustelle und zu Hause — ohne Umweg über Zweitkopien auf privaten Geräten.
Ein Konto, eine Abschaltung
Wenn jemand geht, wird ein Zugang deaktiviert statt sieben. Das ist weniger Aufwand und deutlich weniger Risiko.
Wachsen ohne Neukauf
Mehr Speicher oder Leistung wird zugeschaltet statt beschafft — und wieder abgeschaltet, wenn ein Projekt endet.
// Kosten
Eine Cloud-Rechnung, die man erklären kann
Cloud ist selten teurer als eigene Hardware — sie ist anders teuer. Statt einer Anschaffung alle fünf Jahre entsteht ein monatlicher Posten, der leise mitwächst. Sichtbar bleibt er nur, wenn jemand ihn regelmäßig anschaut.
Wie wir arbeitenLaufzeiten, Kündigungsfristen und Ansprechpartner gebündelt statt in fünf Postfächern.
Wer welche Ausstattung wirklich braucht, prüfen wir regelmäßig — nach oben wie nach unten.
Dienste ohne Nutzung fallen bei der Sichtung auf und werden abgeschaltet.
Zu jedem Dienst gehört die Frage, wie die Daten wieder herauskommen.
// Fragen zur Cloud
Was Unternehmen vor der Entscheidung wissen wollen
Aus Erstgesprächen mit Betrieben, die ihre gewachsene Cloud in Ordnung bringen wollen.
01 Gehört wirklich alles in die Cloud?
Nein, und wir raten auch nicht dazu. Anwendungen mit hohem Datendurchsatz, alte Fachsoftware oder Maschinen-Anbindungen bleiben oft besser im Haus. Wir entscheiden je Dienst und begründen jede Entscheidung — auch die gegen einen Umzug.
02 Was ändert sich für unsere Mitarbeitenden im Alltag?
Im besten Fall wenig: Dateien liegen woanders, der Weg dorthin bleibt derselbe. Was sich merklich ändert, kündigen wir vorher an und begleiten es — etwa neue Anmeldeschritte oder eine andere Ablagestruktur.
03 Wem gehören unsere Daten in der Cloud?
Ihnen. Wir richten Zugänge so ein, dass Ihr Unternehmen jederzeit Eigentümer der Konten und Daten bleibt und einen vollständigen Export ziehen kann — auch dann, wenn Sie später mit jemand anderem arbeiten.
04 Können wir bestehende Server behalten und trotzdem Cloud nutzen?
Ja. Der gemischte Betrieb ist bei unseren Kunden eher die Regel als die Ausnahme. Entscheidend ist, dass die Übergänge sauber sind: eine Anmeldung, eine Rechtelogik, ein dokumentierter Weg zwischen den Welten.
05 Betreuen Sie die Cloud auch nach dem Aufbau?
Ja. Überwachung, Updates, Rechteverwaltung und Störungsbehebung laufen über unsere Managed Services weiter. Support und Monitoring stehen rund um die Uhr bereit, die Reaktionszeiten halten wir im Vertrag fest.
06 Wie fangen wir an, wenn niemand den Überblick hat?
Mit einer Bestandsaufnahme. Wir sammeln Dienste, Verträge, Konten und Ablagen ein und zeigen, was doppelt läuft, was niemand mehr nutzt und was Sie bezahlen, ohne es zu kennen. Danach reden wir über Richtung.
Passt dazu
Alle Lösungen
Erst der Überblick, dann die Entscheidung.
Wir sichten Ihre bestehenden Cloud-Dienste, Verträge und Zugänge und sagen Ihnen, was zusammengehört, was doppelt läuft und was Sie ohne Verlust abschalten können.